Materialien

Das CompoTech Verfahren wurde unter Berücksichtigung aller Qualitätskriterien von Carbon-, Aramid- und Glasfasern entwickelt.
Die ultrahochmodulare Graphit-Faser (auch als Pitch-Faser bekannt) weist besondere Merkmale auf und wird dort empfohlen, wo sie vorteilhaft ist.
CompoTech verwendet nur Epoxidharz für die Verbundmatrix; aber es gibt viele Arten von Epoxidharz, die geeignet sind.
Epoxy mit dispergierten Carbon-Nanotubes hat sich beim CompoTech-Verfahren als besonders wirksam erwiesen.
CompoTech leistete Pionierarbeit beim Einschluss von Dämpfungsmaterial in den Verbundwerkstoff und die daraus resultierende, große Verbesserung der Dämpfungseigenschaften von Maschinenteilen ist besonders nützlich.

Pin-Wicklung

CompoTech hat 1994 eine automatisierte „Pin“ -Wicklungsmethode zur Herstellung von Verbundrohren entwickelt und optimiert dieses Verfahren seither stetig weiter.

Das CompoTech Verfahren wird heute als „Axiale Faserplatzierung“ bezeichnet“

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Durch das Platzieren von Fasern entlang der Achse eines rohrförmigen Bauteils ist es möglich, einen höheren Volumenanteil zu erhalten, d.h. mehr Fasern relativ zum Volumen des Materials. Mehr Fasern in Verbund bringen:-

  • 10% – 15% mehr Steifigkeit
  • 50% bessere Biegefestigkeit

Die Axiale Faserplatzierung ermöglicht es, dass mehr der leistenden Fasern zugunsten des Teils platziert werden können. Hier sind einige Beispiele:-

Einige einfache Teile

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Ein Rundrohr ist das einfachste Produkt. Mit dem CompoTech-Prozess können Fasern in jedem Winkel von 0°-90° zur Achse platziert werden. Ein einfaches Rohr mit echten 0°-Fasern wird immer besser in Biegung und Stabilität sein als eines mit irgendeinem anderen hergestellten Verfahren.
Alle Rohre mit variabler Dicke müssen durch Zugabe von Axialfasern in einem automatisierten Verfahren hergestellt werden.
Das Hinzufügen von Axialfasern an den dickeren Stellen ist immer besser für die Biegeeigenschaften dieser Ebene.
Wenn scharfe Ecken oder dimensional exakte Außenprofilformen erforderlich sind, dann ist eine Außenbearbeitung erforderlich.
CompoTech hat sich auf die Entwicklung dieses Verfahrens spezialisiert, um genau diese Teile wiederholbar und so wirtschaftlich wie möglich zu machen.
Natürlich hat CompoTech viele weitere Teile und Beispiele für andere Möglichkeiten.

Additive Herstellung

Dieses CompoTech Verfahren nennt sich Additive Herstellung. Der größte Teil des Materials, das während der Herstellung hinzugefügt wird, wird für den letzten Teil benötigt. Da Carbonfasern ein teures Material sind, sollte dieses nicht verschwendet werden. Es kann sich jedoch im Vergleich zum selben Teil aus Metall günstiger erweisen, wenn man die Kosten bei der Nachbearbeitung und/oder im Einbau bei der Werkzeugbereitstellung dafür einspart.

Werkzeug- und Fertigungsvolumen

Das Werkzeug kann von der experimentellen Einmalnutzung bis hin zu langlebigen Produktionsanlagen mit hohem Volumen reichen.
Ein Werkzeug kann mehrere Anwendungsbereiche abdecken. Aus diesem Grund besitzt CompoTech alle Werkzeuge und nutzt diese, wo sie angebracht sind. Eine Werkzeug-Beitragsgebühr wird erhoben, wenn ein neues Werkzeug benötigt wird, gibt dem Kunden aber kein Eigentums- oder Kontrollrecht. Jedes neu angeschaffte Werkzeug wird in Kombination mit anderen, bereits vorhandenen Werkzeugen verwendet, die durch den Beitrag anderer Kunden bezahlt wurden.

Die Produktionsmengen können je nach Kundenbedarf von Einzelanfertigungen bis zur Serienproduktion variieren.
Einige experimentelle Teile können mit vorhandenen Werkzeugen oder mit sehr günstigen „Einmal“-Werkzeugen hergestellt werden.

Die Massenproduktion und damit die Preisgestaltung hängt von der erforderlichen Vorlaufzeit und den Chargengrößen ab. Diese Parametergeben die Anzahl der benötigten Werkzeuge vor und wie viele Teile mit einem Werkzeug hergestellt werden.