geschrieben von Humphrey Carter auf August 27, 2019 im Aktuelles Veranstaltungen Feature-Artikel

CompoTech wird bei der Rückkehr zur EMO Hannover im September erneut eine Reihe von Verbundstrukturen präsentieren, die die Leistung von Werkzeugmaschinen verbessern können, sowie Komponenten, die die Maschinenfähigkeiten erweitern.

Das Unternehmen wird zeigen, wie die Verbundwerkstofftechnologie den Arbeitsbereich für bestimmte Fräsmaschinen erweitern kann.
Auf ihrem Stand wird CompoTech einen großen Fräskopf mit 315 mm Durchmesser ausstellen, der mit einem Hauptkörper aus Verbundwerkstoff hergestellt wird.
Die Leichtbauweise ermöglicht eine Gewichtsersparnis von 55 % Prozent im Vergleich zum Stahl-Äquivalent sowie eine höhere Schwingungsdämpfung und eine erhöhte Steifigkeit durch Kohlenstoff- und Graphitfasern im Werkzeug.
Dies ermöglicht einer Maschine einen größeren Ausfahrbereich, eine höhere Fräsgeschwindigkeit sowie eine geringere Belastung des Motors.
Dies ist der bisher größte produzierte Fräskopf, und Tests haben gezeigt, dass Verbundwerkstoffwerkzeuge eine bessere Oberflächenqualität bei geringerer Rauheit erreichen können.

Darüber hinaus wird auf der Messe ein neuer Prototyp eines Verbundwerkstoff-Bohrwerkzeugs zu sehen sein, der gemeinsam mit Makino J entwickelt wurde. Das leichte und gleichzeitig steife Teil kann eine tiefere Bohrung ermöglichen, ohne dass die Maschine aufgerüstet werden muss.

Gemessenes Gewicht des 315 mm-Fräskopfes.

Gemessenes Gewicht des 315 mm-Fräskopfes.

Diese Entwicklungen tragen dem Trend der Automobilhersteller Rechnung, die zu Elektromotoren übergehen.
Änderungen der Bearbeitungsanforderungen von traditionellen Verbrennungsmotoren hin zu neuen Elektromotoren könnten dazu führen, dass einige Produktionslinien veraltet sind und größere Investitionen zum Ersatz erfordern.
Von vielen Werkzeugherstellern kommt jedoch die Idee, dieses Thema mit leichten Werkzeugen anzugehen.
Daher entscheidet man sich für Verbundwerkstoffe, da sie bei dieser Anwendung erhebliche Vorteile haben, zum Beispiel, um den Herstellern enorme Kosten zu ersparen.

Kohlefaserverbundteile werden normalerweise nicht für die Konstruktion von Maschinen in Betracht gezogen, da man davon ausgeht, dass sie für Formel-1-Fahrgestelle besser geeignet sind als für Werkzeugmaschinenstrukturen.
Einige der Prinzipien sind jedoch dieselben, wenn es Maschinen mit hoher Geschwindigkeit und Genauigkeit gibt.
Am Stand von CompoTech wird ein Team von Ingenieuren anwesend sein, um den axialen Faserplatzierungsprozess des Unternehmens zu diskutieren und zu erörtern, wie die Maschinenleistung und -genauigkeit mit Verbundwerkstoffen um bis zu 50 % gesteigert werden kann.

Rory Carter, Direktor des Unternehmens, erklärt: „Als wir vor 10 Jahren das erste Mal zur EMO kamen, wurden wir mit einigen fragenden Blicken empfangen und gefragt, warum Verbundwerkstoffe auf einer Werkzeugmaschinenmesse gezeigt werden. In jüngerer Zeit hat sich die Kohlenstoff-Verbundstofftechnologie als wichtige Designüberlegung durchgesetzt. Wir freuen uns darauf, denjenigen, die nicht vertraut sind, zu zeigen, wie Verbundwerkstoffe ihre Maschinenleistung verbessern können“.

Die EMO Hannover 2019 findet vom 16. bis 21. September 2019 statt.
CompoTech wird in Halle 6, Stand B25.ausstellen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an CompoTech unter +420 376 526 839, E-Mail enquire@compotech.com oder besuchen Sie https://www.compotech.com/.